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Umweltanalytischer
Dienst |
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Da sich die Bevölkerung in den
Industrieländern vorwiegend in Innenräumen aufhält, kommt den
Innenraumschadstoffen eine besondere Bedeutung zu. Seit der Ölkrise wurde
dieses Problem noch verstärkt. Neue Hausabdichtungen von Fenstern und
Türen zur Energieeinsparung führten zu einer Senkung des Luftaustauschs und
trugen daher noch dazu bei, die gesundheitlichen Risiken in Gebäuden weiter
zu erhöhen. Leidet ein Mensch offensichtlich unter
einer umweltbedingten Krankheit, In der umweltmedizinischen Praxis werden
mögliche Schadstoffe anhand einer Anamnese abgeleitet. Mit umweltanalytischen
Angaben über vorhandene Schadstoffquellen (z.B. Baumaterialien und
Einrichtungsgegenstände etc.) kann eine Zuordnung von Symptomen zu den
Schadstoffen hergestellt werden. Mit den Ergebnissen gewinnt man
Informationen für geeignete Maßnahmen und Daten für eine angemessene
Therapie. Um Gesundheitsgefährdungen durch Wohngifte
bestimmen und Ursachen aufzeigen zu können, werden durch das Labor
Umweltanalytischer Dienst seit 10 Jahren Untersuchungen durchgeführt, bei
denen nach möglichen Schadstoffquellen gesucht wird. Zur Untersuchung gehört eine Befragung
über Krankheitserscheinungen und -verlauf unter Berücksichtigung
labormedizinischer Daten. Um mögliche Schadstoffquellen zu erkennen, können
Bausubstanzen und Einrichtungsgegenstände (z.B. Möbel, Teppiche,
Tapeten) sowie sonstige Quellen (z.B. Farbdosen, Sprays, Reinigungsmittel)
untersucht werden. Die Ergebnisse werden ausgewertet und ggf.
erforderliche Maßnahmen und Sanierungen empfohlen. Das Labor führt selbst
keine kostenpflichtigen Sanierungen durch. Für Sanierungen, wie z.B. PCB-Sanierungen,
können jedoch Leistungsverzeichnisse erstellt und später messtechnisch
begleitet und überprüft werden. |
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